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iwi-Aktionswoche: Der Graffiti Workshop

Der Graffiti Workshop am Montag, den 17.September war ein super Start der IWI-Aktionswoche. Nachdem wir uns alle in Stadlau beim bereits bunten Skatepark zusammengefunden hatten, erwarteten uns dort ein freundlicher junger Mann und eine rote Wand mit der Aufschrift „IWI FESTIVAL“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Sprayen in der Skateanlage Stadlau an den Wänden und Säulen des U-Bahn-Tragwerks ist legal und eine Fläche der Wiener Wand. Die Stadt Wien stellt damit jungen Graffiti-KünstlerInnen, wie wir es für diese 2 Stunden waren, eine Fläche zur Verfügung, auf der man sich austoben kann.

Nachdem uns erklärt wurde, dass wir die Spray Dosen so behandeln sollen, dass wir uns nicht selber ins Gesicht sprayen, ging‘s auch schon los! Innerhalb weniger Minuten verwandelten wir die Aufschrift zu bunten Farbflecken.

Während Alex noch ganz begeistert von den Zügen um uns war, starteten die Anderen und gestalteten die einzelnen Buchstaben bunt. Luise wendete die Ombre Technik an und kreierte schöne Farbverläufe. Max dagegen verewigte unsere Namen an der Wand mit flotten Sprüchen, wie „Andreas der Hosenträger“. Bassam gab sich große Mühe die Buchstaben schön mit einer Farbe auszufüllen. Andi gestaltete das wunderschöne, saubere S und Valentin sorgte für ein gesamtheitlich schönes Bild. Ich verzierte das Kunstwerk hier und da mit Herzchen und Spiralen.

 

Alles in Allem leistete jeder einen Beitrag, sodass am Ende von dem „IWI FESTIVAL“ kaum mehr etwas übrig war. Deswegen kam der Graffiti-Meister Colin wieder ins Spiel und umrandete die Buchstaben mit schwarzer Farbe. Und Voilà! Fertig ist das wunderbare Graffiti und viel Spaß hat es uns bereitet.

 

 

 

 

Wir hoffen, dass viele Menschen unsere Message sehen und mit uns am Samstag beim IWI-Festival feiern.

Ein Beitrag von Rosa Jauernig, Freizeitassistentin bei integration wien

Workshopangebot von Concrete. The Graffiti Agency

NOVA ROCK 2018

Am Donnerstag den 14. Juni 2018 (gegen Mittag) sind der Marcell und ich nach Nickelsdorf zum Nova Rock losgefahren. Die ÖBB hat eigens für den Nova Rock Zug- und Busverbindungen zur Verfügung gestellt, zum Glück auch barrierefrei. Am Festivalgelände selber zeigte sich aber leider ein ganz und gar anderes Bild. Da es am Vortag geregnet hatte, bot sich uns nach dem Einlass eine Landschaft voll aufgewühltem Erdmatsch/Gatsch und etlichen Wasserlacken. Ich dachte mir: „Wie soll das was werden; Wie kommen wir da durch?“ Ich fragte die Securities, ob es denn für Rollstuhlfahrer keinen gesonderten Weg gäbe, aber wir wurden nur höflich abgewiesen und auf die Hauptstraßen geleitet wo es einfach kein durchkommen gab. Zum Glück! gab es (nachdem minutenlang die Festivalbesucher an uns vorbeigingen und ich mir vorkam wie bei der Strong Man-Weltmeisterschaft 2018, da ich den Marcell durch Wasser und Gatsch, ohne Gummistiefel alleine durchzuschieben versuchte) einige hilfsbereite Leute die uns bis zur Festival-Hauptallee brachten.

„Puhh hätten wir das geschafft!“ Und der Marcell freute sich und lachte, dass ich mal so ordentlich Sport machen durfte – was für eine Freude!! Da lachten wir dann zusammen 😀

Als erste Band sahen wir Hollywood Undead was nicht so ganz unser beider Fall war und noch dazu hatte es zum Regnen begonnen.. trotzdem waren wir froh, es auf das Festival geschafft zu haben.
Es gab sogar einen kleinen Rollstuhlfahrer-Bereich, aber wir wollten in die Menge und so landeten wir, natürlich als ganz große Kraftklub-Fans, in der ersten Reihe!!!

Anschließend aßen wir und tranken und ließen es uns gut gehen.
Da es dann doch recht kalt wurde in den „Pannonian Fields“ und wir die letzte Möglichkeit zurück nach Wien zu fahren verpasst htten, riefen wir Marcell´s Papa (den Helmut) an, der uns dann spät in der Nacht abholte.
Zuvor mussten wir natürlich wieder durch Gatsch und Wasser und das diesmal in der stockfinsteren Nacht (die Wege waren wenig bis gar nicht beleuchtet).
Auch diesmal gab es zum Glück hilfsbereite Leute die uns geholfen haben.

 

Am nächsten Tag begann das ganze von vorne – wir fuhren wieder öffentlich zum Nova Rock quälten uns durch den Gatsch, wobei wir mittlerweile routiniert schneller auf der Hauptallee landeten, zusammen mit Casper und seinem Vater (hierbei ist nicht Casper der Rapper gemeint), die uns geholfen haben den Widrigkeiten stand zu halten.

Sie begleiteten uns noch einige Stunden und luden uns auf Getränke ein und feierten mit uns gemeinsam…


(Casper´s Vater rechts unten mit dem ärmellosen Shirt)

Die erste Band die wir am 2. Tag sahen waren die Alt-Punker Bad Religion gefolgt von Gentlemen. Bei Gentlemen kämpften wir uns erneut bis ganz nach vorne in die erste Reihe. Als das der Stage-Chefsecurity sah beorderte er uns zu ihm nach vorne in den Fotograben – wie geil!!! Aber nicht genug der Überraschungen sprang Gentlemen von der Bühne um mit seinen Fans in der ersten Reihe zusammen zu singen und zu feiern.. so kam er auch zu uns! Marcell war aus dem Häuschen 😀

(das Foto hat eine unbekannte Person von uns geschossen! Das ist ein Foto von der Videowall, wo wir zu sehen sind, das über 100.000 Leute gesehen haben – genial!)

Danach blieben wir gleich im Fotograben um uns The Prodigy anzuschauen und auch da kam einer der beiden Sänger von Prodigy an uns vorbei um einzuschlagen.. zu toll um wahr zu sein!
Zum Abschluss gaben wir uns noch Otto und die Friesenjungs…

Nach dem Konzert ging es diesmal öffentlich, mitten in der Nacht, zurück nach Wien – wir kamen total übermüdet aber mega happy um 6 Uhr zuhause an. Diesen Ausflug werden wir nie vergessen!!! 😀

Ein Beitrag von Aron Tompa, Freizeitassistent bei integration wien

Die Freizeitassistenz beim Urlaub am Attersee

Ein erfrischender Start in den Sommer – Der Urlaub der Integration Wien in Weißenbach am Attersee.


Ja was war den das? Diese Woche war in der Tat so schnell wieder vorbei, dass man sich denken konnte das es im Ganzen nur ein Tag gewesen war. Aber der Reihe nach.
Am neunten Juli 2018 versammelten sich um 11:30 Uhr 19 Personen (+Anhang in Form der Eltern und Freunde) am Hauptbahnhof. Der Reiseleiter kam aufgrund von Schwierigkeiten auf Schiene erst 10 Minuten später – halb so wild, dafür waren schon alle versammelt und in freudiger Erwartung des Kommenden. Die erste Etappe unserer Reise absolvierten wir in der Westbahn. Mit dieser fuhren wir nach Linz – eine sehr kooperative Schaffnerin machte diese Reise zu einer angenehmen Unternehmung. In Linz angekommen wartete bereits mein Kollege Andreas mit einem kleinen Bus auf uns, und ein weiterer Bus stand bereit um die Reisegruppe an das Ziel der Reise – Weißenbach am Attersee – zu kutschieren. Ohne weitere Verzögerungen machten wir uns auf den Weg um noch ein wenig von dem guten Wetter an diesem Montag zu profitieren. Eine gute Stunde später trafen wir an unserem Zielort – dem Europacamp in Weißenbach am Attersee im wunderschönen Salzkammergut – ein. Nachdem wir kurz unsere Quartiere bezogen hatten – Mehrbettzimmer in einer Jugendherberge – ging es sogleich an den See, um uns selber von der unglaublich blauen Farbe des Wassers zu überzeugen.

Währenddessen machte sich ein Teil der Gruppe auf den Weg in den nächsten Ort um dort beim Spar einkaufen zu gehen und alles für eine abendliche Grillerei vorzubereiten. Das Personal im Camp erwies sich als sehr kooperativ und lieh uns einen stattlichen Gasgriller. Dadurch, dass sich alle am Schneiden, Schnippseln und Grillen beteiligten, gelang es uns, in recht kurzer Zeit ein ordentliches Abendessen zu zaubern.

Danach ließen wir den Abend noch gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.

Den Dienstag begannen wir mit dem Frühstück in der Camp – Cafeteria. Dieses war mit Zeiten zwischen 08:00 und 09:00 Uhr – zugegeben – etwas früh angesetzt, allerdings hatte man dafür auch viel vom Tag. Den restlichen Vormittag verbrachten wir bei schönem Wetter am See. Das Mittagessen, welches täglich um 13:00 Uhr gereicht wurde holte uns vom See zurück und auch das schlechter werdende Wetter vertrieb uns von dort. Den Nachmittag verbrachten wir mit Gesellschaftsspielen – vor allem Skippo und UNO, diese Spiele waren allgegenwärtig. Den Abend nutzten wir, um den Geburtstag von Marcell mit einem Abendessen in einer Pizzeria in Unterach am Attersee zu feiern. Dies war ein erster kleiner Höhepunkt des Urlaubes. Nach dem Besuch in der Pizzeria lud das Team des Europacamps alle Camp-Gäste zum Public Viewing im hauseigenen Kinosaal ein. Ungefähr die Hälfte unsere Gruppe nahmen dieses Angebot an und erlebten einen spannenden Fußball Abend bei Belgien gegen Frankreich. Der restliche Abend wurde wieder gemütlich am Lagerfeuer verbracht.

Der Mittwoch war nach dem Regennachmittag am Dienstag der zweite Regentag dieser Woche. Dies war allerdings kein Grund für Missmut, nein, wir mieteten uns kurzerhand den Kinosaal des Camps und veranstalteten ein Sommerkino, welches scherzhaft Winterkino genannt wurde, weil es am Mittwoch doch eher kalt war.

 

 

 

Am Abend nutzen wir die Großküche des Camps aus und bereiteten zwei riesige Töpfe mit Sauce Bolognese und Tomatensoße zu, welche auf großen Anklang in der Gruppe stießen. Zu diesem Anlass kam auch die Sonne wieder raus, und wir konnten im Freien Abendessen.

Nach dem Essen wurde ein kleines Freiluft Kabarett/Theater/Gesangs/Performance -Programm abgehalten, welches sich sehr spontan entwickelte, indem Ralf sein Programm nach Peter Steiner vorspielen wollte und ihm dies die meisten anderen mit spontanen Einlagen und Performances nachmachten. Dieser sehr berührende und inspirierende Teil des Abends war für mich ein weiterer Höhepunkt unseres Urlaubes.

Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, veranstalteten wir zur Feier des Tages noch eine Party in der hauseigenen Disco im Campcenter des Europacamps. Diese Party, mit DJ Andi Hofa, kam so gut an, dass sich noch viele weitere Campgäste zu uns gesellten und ausgelassen mit uns feierten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Beitrag von Max Schauer, Freizeitassisent bei integration wien