Archiv des Autors: Saskia

Taubenkücken Retten im Kurpark Oberlaa

An einem sonnigen Sommertag haben sich Lisa und Lena zum Spazieren im Kurpark Oberlaa getroffen. Wir wollten zuerst zwischen den Teichen und Bäumen umherschlendern und dann für Kaffee und Kuchen in die Kurkonditorei gehen.

Ein Ausblick auf das Wasser im Kurpark Oberlaa.

Gemeinsam haben ausgesucht, wo wir für ein Paar Minuten Pause machen und welche Wege wir einschlagen.

In einem Gebüsch neben dem Weg haben wir zuerst raschelnde Geräusche gehört und dann kleine Bewegungen gesehen. Ein kleiner Vogel hat sich im Efeu-Dickicht verheddert und sich zwitschernd hervorgekämpft. Weil er von vielen Pflanzen verdeckt war, haben wir nicht gewusst, welche Vogelart das ist, aber später haben wir ein verletztes Taubenkücken erkannt.

Ein Taubenkücken im Efeu-Dickicht.

Gemeinsam mit einer anderen Spaziergängerin haben wir entschieden, beim Wiener Wildtierservice anzurufen und um Hilfe zu bitten. Die Person am Telefon hat uns erzählt, dass sie leider nicht kommen und das Taubenkücken abholen kann.

Stattdessen haben Lisa und Lena das Kücken vorsichtig in eine Tasche gesetzt und sich damit auf den Weg gemacht, um es zur Fundbox zu bringen. Dabei sind wir mit einem Bus, dann mit einer Straßenbahn und dann nochmal mit einem Bus gefahren. Das Taubenkücken war sehr tapfer – manchmal hat es gezwitschert und gezappelt, aber manchmal war es auch ganz ruhig. Wir haben immer wieder kontrolliert, ob es noch atmet, und sind schlussendlich gut bei der Fundbox angekommen.

Dort hat eine Mitarbeiterin die Verletzung angeschaut und uns gesagt, dass sich das Taubenkücken wieder erholen wird. Lisa und Lena haben am Heimweg noch die andere Spaziergängerin angerufen und ihr erzählt, dass das Taubenkücken gerettet ist!

Falls du auch ein verletztes Taubenkücken findest, sind hier die Telefonnummer und die Adresse vom Wildtierservice:

+43 1 4000-49090

Triester Straße 114 und Süßenbrunner Straße 101

Ein Beitrag von Lena, Freizeitassistenz bei integration wien.

Michi und Thomas gehen Bouldern

Letzte Woche sind Michi und ich wieder einmal in die Boulderbar am Hauptbahnhof gegangen.

Beim Bouldern geht es darum, eine farbig markierte Route bis zum „Top“-Stein hochzuklettern. Dabei trägt man spezielle Kletterschuhe und am besten lose Sportkleidung.

Wir gehen jetzt schon länger miteinander Bouldern und wissen mittlerweile, welche Routen für uns richtig sind. Bei dieser Art des Kletterns geht es nicht nur um Kraft. Man muss auch balancieren und richtig mitdenken, wo man als nächstes hintritt. Es ist, als wäre jede Route ein kleines Rätsel, das man lösen muss.

Dabei sind die Routen ganz individuell – manche fallen Michi leichter und manche mir. Ein paar davon sind trotzdem ganzschön schwierig und wir schaffen sie nicht beim ersten Versuch. Dann überlegen wir uns gemeinsam, wie man sie am besten angeht. Wenn man es dann endlich schafft, fühlt es sich dafür noch besser an!

Danach sind Michi und ich noch ein Stück in die gleiche Richtung gegangen und haben ein wenig getratscht.

Bouldern macht auf jeden Fall viel Spaß und die Bewegung tut gut. Wir werden auf jeden Fall bald wieder in die Boulderbar kommen!

Ein Beitrag von Thomas, Freizeitassistenz bei integration wien.

Ein Nachmittag mit Kino, Kängurus und leckerem Essen

Isabella und ihre Freizeitassistenz Paula waren neulich gemeinsam im Kino. Sie haben den Film: „Lilly und die Kängurus“ angeschaut. Der Film lief im Village Cinema Wien Mitte.

Im Kino haben Isabella und Paula zuerst die Tickets gekauft. Stellt euch vor: Sie waren die einzigen Zuschauerinnen! Der ganze Kinosaal gehörte ihnen.

Isabella sitzt im Kinosaal, niemand sonst ist da. Sie hat den ganzen Saal für sich.

Vor dem Film haben sie noch Popcorn gekauft. Beide wollten süßes Popcorn. Darum haben sie sich eine Tüte mit süßem Popcorn geteilt.

Der Film hat Isabella und Paula sehr gefallen. Es gab traurige und spannende Momente. Zum Schluss wurde aber zum Glück alles gut! Außerdem waren viele kleine Kängurus zu sehen. Die fand Isabella besonders toll.

Isabella und Paula im Kino mit Popcorn.

Nach dem Kino haben Isa und Paula einen kleinen Spaziergang gemacht. Die frische Luft hat gutgetan.

Danach sind sie in ein Restaurant im Einkaufszentrum Landstraße Wien Mitte gegangen. Dort haben sie beide ein neues Gericht probiert. Leider haben wir keine Fotos gemacht, aber wir beschreiben euch gern, was wir gegessen haben:

Isabella hat ein Pad Thai gegessen: Das ist ein thailändisches Gericht mit gebratenen Reisnudeln, Gemüse, Ei, Erdnüssen, einer besonderen Soße und Hühnerfleisch. Es schmeckt herzhaft, süß-sauer und ein bisschen nussig. Isabella fand es sehr lecker.

Paula hat La Mien gegessen: Das sind frische, handgemachte chinesische Nudeln in einer Gemüsesuppe. Auch dieses Gericht war super lecker.

Nach dem Essen waren beide sehr satt. Es war ein schöner Nachmittag und Abend!

Ein Beitrag von Paula, Freizeitassistenz bei integration wien.