Ein Tag mit Victoria und Alex

Am Montag holte ich Alex wieder von Jugend am Werk ab, um uns zusammen auf den Weg zum Rathausplatz zu machen. Am Plan für diesen Nachmittag stand ein Besuch beim Filmfestival und – nicht überraschend, sofern man Alex kennt – Fußballspielen im Park. Gerade erst ein paar Minuten unterwegs, kamen wir am Brunnenmarkt vorbei. Ein Umweg durch den lebhaften Markt und schon setzten wir unseren Weg mit neuen Eindrücken und Gerüchen in der Nase fort.

Die Filme des Filmfestivals am Rathausplatz starten zwar immer erst nach Einbruch der Dunkelheit, aber vor der großen Leinwand zu stehen, war selbst tagsüber beeindruckend. Schon recht hungrig gingen wir jeden der kleinen Essensläden am Rathausplatz ab und die Entscheidung bei dieser großen Auswahl war einfacher als anfangs gedacht: Nudeln mit Hühnerfleisch für Alex und einen Burrito für mich.

Weil es fast nichts Besseres gibt, als sich mit vollem Bauch in einen Liegestuhl zu legen, mussten wir nicht lang überlegen, was unser nächstes Ziel sein soll – natürlich die Liegestühle! Mit Blick auf den Eisstand dauerte es dann auch nicht sehr lang, dass Alex‘ Lust auf Eis uns für einen kurzen Moment zum Aufstehen motivierte.

Nach unsrer kurzen Verdauungspause ging es dann auch schon zum Sigmund-Freud-Park, wo Alex endlich seinen Fußball aus dem Sackerl holen durfte und wir nach dem vielen Essen noch ein bisschen Bewegung genossen.

Ein Beitrag von Victoria Gärtner, Freizeitassistentin bei integration wien

Ausflug zum Schlosspark Laxenburg mit Vicky und David

Unser Ausflug ist schon ein paar Monate her, aber trotzdem sehr erzälenswert.

Vicky äußerte lange der Wünsch, dass wir zwei etwas gemeinsam mit ihrem Freund, David unternehmen. Im April ist das Wetter endlich etwas schöner geworden und wir haben uns dafür entschieden, gemeinsam einen Tagesausflug zu machen. Da ich schon öfter vom Laxenburger Schlosspark gehört habe, aber dort noch nie war, habe ich vorgeschlagen, dass wir dorthin fahren. Die Mutter von David war so nett und hat uns mit dem Auto bis zum Schlosspark gebracht, damit wir mit der Fahrt mit den Öffis nicht zu viel Zeit verlieren.

Als wir angekommen sind, war schon Zeit zum Mittag essen und wir haben uns gleich in ein Gasthaus gesetzt. Nach den tollen Speisen und Kaffe, haben wir uns auf dem Weg zum Schloss gemacht.

Der Park war voll mit Leuten, die mit ihren Freunden und ihrer Familie das schöne Wetter genossen haben. Auch viele Hunde waren da, was für Vicky und David besonders interessant war, da sie beide Tiere sehr mögen.

Wir sind eine Runde um den Teich spaziert und sind dann über die Brücke zum Schloss gegangen. Das Schloss war viel größer und schöner als ich erwartet habe und die Wiese, die es umgeben hat, war ein toller Ort für ein Picknick. Zum Glück hat Vicky an alles gedacht und hat auch eine Picknickdecke und etwas Obst mitgebracht! Und so sind wir noch lange in der Wiese gelegen, haben Obst gegessen und natürlich Uno gespielet.

Als die Sonne schon ziemlich niedrig war, haben wir uns entschieden, langsam zurück zu gehen und noch eine kleinere Runde um den Teich zu spazieren. Im Park haben wir dann zufällig einen Spielplatz gefunden und sind dort noch ein bisschen herumgelaufen und geschaukelt, bevor wir (vor allem ich) recht müde geworden sind und uns wieder auf den Weg zum Auto gemacht haben.

Das waren echt ein schöner Ort und eine ganz nette Geselschaft für den Tagesausflug!

Jelena Cekerevac, Freizeitassistentin bei integration wien

Elektrobootfahren auf der alten Donau!


Am Freitag, den 14 Juni (ein sehr heißer Tag) habe ich Lorenz, mit etwas Verspätung, so gegen halb Zwei von seiner Werkstätte am Himmel abgeholt. Gemeinsam sind wir dann mit den Öffis zur alten Donau gefahren um uns beim „Bootsverleih Eppel“ ein Elektroboot zu mieten. Nach einem kleinen Snack und einer kurzen Instruktion am Steg, ging es dann auch schon los.

Wir fuhren ein Stück flussabwärts, als wir zu einer Absperrung kamen, weil dort Mähboote die Algen aus dem Wasser sammelten. Die Algen, die teilweise bis zur Wasseroberfläche reichten, machten uns nach einer Zeit auch selbst zu schaffen, da sie sich im Bootsantrieb verfingen und so unsere Geschwindigkeit drosselten. Also Motor aus, ab ins Heck und die Algen entfernen! Leichter gesagt als getan, da man im Boot kaum aufrecht stehen konnte da es stark hin und her wackelte, aber wir haben es dann doch geschafft.
Später beobachteten wir dann eine Schwanenfamilie, die gerade aus einem Schilfgürtel hervorkam. Dieser war eine gekennzeichnete Schutzzone und als Brut,- und -Nistplatz sogar umzäunt.

Eine Zeit lang fuhren wir neben den Schwänen her, doch haben wir nicht mit deren starkem Beschützerinstinkt gerechnet. Denn als wir den Motor abgestellt hatten, um die Tiere aus der Nähe zu beobachten, kamen die Schwaneneltern sehr nah angeschwommen, da sie wohl um ihre Jungen fürchteten. Als einer der Schwäne dann sogar versuchte nach uns zu schnappen, wurde uns klar, dass sie sich bedroht fühlten und wir die Tiere in Ruhe lassen sollten.

Eine Zeit lang fuhren wir noch gemütlich auf dem Wasser herum, bis wir schließlich zurück zur Anlegestelle steuerten. Dort kauften wir uns noch ein Eis, das wir an einem schattigen Plätzchen am Wasser genossen. Lorenz war von der Bootstour so begeistert, dass er fragte, ob wir das nächste Woche gleich wieder machen! Gegen halb Fünf machten wir uns dann auf den Heimweg.


Ein Beitrag von Jonas Wimmer, Freizeitassistent bei integration wien