Gestern hat David Tritschter, in Begleitung von klingender Harfenmusik, eine kleine Auswahl seiner Texten präsentiert. Das Badeschiff, neue Heimat des Literaturcafe Ohrenschmaus, hat dabei den geeigneten Rahmen geboten. Außerdem hat die Essl Foundation ihr berühmtes „grünes Notizbuch“ vorgestellt, welches in der heurigen Ausgabe den Text „Gefangene Gedanken“ von David enthält!
Ein Beitrag von Stephanie Weislein, Mitarbeiterin der Freizeitassistenz
Nachdem der Dani und ich schon
letztes Jahr an dem wundervollen Workshop des Rhizomatic Zirkus Kollektivs
teilgenommen hatten, sollten wir diesen Herbst wieder die Chance dazu bekommen.
Der vergangene Workshop stieß bereits auf großen Anklang! Wir tobten uns immer
wieder hemmungslos mit einer bunten Vielfalt an Zirkusutensilien aus und
bündelten diese Energie schließlich, um in einer halb improvisierten
Choreografie bei mehreren Auftritten die ZuseherInnen und auch uns selbst zu
bespaßen. Von daher zögerten wir natürlich nicht lange als wir hörten, dass der
Workshop ein weiteres Mal stattfinden sollte!
Die ersten beiden Einheiten fanden
dieses Mal in einem Jugendzentrum im dritten Bezirk statt, das mit einer
geräumigen Turnhalle ausgestattet ist. Perfekt, um unserer spielerischen und
akrobatischen Kreativität freien Raum zu lassen! Doch zunächst einmal stellten
wir uns einander vor. Bis auf eine Ausnahme bestanden die LeiterInnen, oder
besser ImpulsgeberInnen, des diesjährigen Workshops aus uns noch unbekannten Mitgliedern
des Rhizomatic Zirkus Kollektivs. Diese entpuppten sich allesamt als sehr
herzliche und offene Menschen und so war das Eis im Nu gebrochen. Aber bevor
wir über die vielen mitgebrachten Zirkusspielsachen herfielen, musste natürlich
der Zirkusgruß einstudiert werden. Ein äußerst amüsanter und nicht zu kurzer
Gruß, der sämtliche Gliedmaßen und auch das Sprechorgan beansprucht. Dieser
Gruß wird (mutmaßlich) von sämtlichen ZirkusartistInnen weltweit beherrscht und
als Erkennungszeichen genutzt!
Nachdem wir uns also als authentische ZirkusfreundInnen zu erkennen gegeben haben, konnte es losgehen: Jonglierbälle, Hula-Hoop-Reifen, Keulen, Seifenblasen, ein Midi-Keyboard mit Lautsprecherbox, eine Art Party-Strahler zur visuellen Untermalung, ein Ventilator sowie diverse bunte Tücher und nicht zuletzt unsere biegsamen Körper standen zu unserer freien Verfügung. Und so schnappten wir uns was auch immer uns gerade zusagte und experimentierten, dass sich die Balken bogen. Der Dani ist zwar nicht der größte Redner, dafür aber sehr musikbegeistert. Voller Elan drückte und hämmerte er auf die verschiedenen Tasten des Midi-Keyboards ein und produzierte einen Sound, der auf der Angewandten glatt als ein Performancestück für experimentelle Musik durchgehen könnte. Andere turnten lieber auf den Matten herum, stellten mit den Hula Hoop Reifen ihre mehr oder weniger vorhandene Akrobatik unter Beweis und amüsierten sich mit dem Ventilator und den farbenfrohen Tüchern. Die anfänglichen Einheiten waren auch in erster Linie dazu gedacht, dass wir uns ausprobieren und ein Gefühl dafür entwickeln können, was wir letztendlich vorführen wollen. Diesbezüglich gibt es auch schon einige äußerst lustige und vielversprechende Konzepte, die ich jedoch an dieser Stelle nicht verraten mag, um nichts vorweg zu nehmen. Man darf gespannt sein!
Ein Beitrag von Gabriel Auer, Freizeitassistent bei integration wien
Grauer Himmel, leichtes Nieseln-kein Problem für die TeilnehmerInnen des
alljährlichen Iwi-Grillfests!
Auch wenn uns das Wetter dieses Jahr wieder ein bisschen einen Strich durch die
Rechnung machte, verabredeten Fabian und ich uns am Bahnhof Meidling, um uns
gemeinsam auf den Weg in die Lobau zum Grillplatz Nr. 16 zu machen. Nach einer
kurzen Fahrt mit dem Regio-Zug waren wir am Praterstern angelangt, um noch die
nötigen Grillsachen zu besorgen.
Ein kurzer Stopp beim Würstelregal und etwas Gebäck, reicht dann auch schon
völlig. Eine Packung Grillmaiskolben hat sich aber dann doch in unser Körberl
verirrt und schon ging die Reise weiter Richtung Panozzalacke. An jeder Umstiegshaltestelle
sammelten sich immer mehr bekannte Gesichter und die Ausflugsstimmung wurde
immer besser. Als wir dann am Grillplatz ankamen und alle nach und nach
ankommenden KollegInnen begrüßt hatten, übernahm Fabian schnell den DJ-Posten
und versorgte uns mit seiner Musiksammlung aus verschiedensten Genres und
Videospielen.
Wie immer waren UNO und der Volleyball ebenso heiß begehrt bei allen. Mit
immer größer werdendem Hunger entschieden wir uns dann den Grill zu starten, was
mit einer halben Stunde wilden Fächern und Pusten einherging.
Nun mussten wir nur noch einen riesigen Sack voll Erdäpfel in Alufolie verpacken und in den glühenden Kohlen vergraben. Gemüse, Fleisch, Veggie-Würstchen und Brot waren im Handumdrehen durch und schon kam auch ein großer Regenschauer.
Der Hunger siegte jedoch über jeglichen Launeabfall und keiner ließ sich
von ein bisschen Wasser aufhalten, die Köstlichkeiten im Regen zu
genießen. Nach ein paar weiteren Runden
UNO und vielen lustigen Gesprächen setzte langsam aber doch die Müdigkeit ein
und wir traten zu 6. die Heimreise an.
Ein Beitrag von Andreas Sachsenhofer, Freizeitassistent bei integration
wien