Archiv des Autors: Sabine Wolf

Erste Hilfe – was war das denn nochmal?

Die Freizeitassistenz bietet ihren AssistentInnen regelmäßig Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen an. Ende Oktober nahmen zwölf FreizeitassistentInnen an einem spannenden Kurs mit dem Titel „Teamwork outdoors“ des Roten Kreuzes teil. Erste Hilfe diente in dem Kurs dem Zweck, das Zusammenarbeiten von Teams in Stresssituationen erfahrbar zu machen. Ein  Freizeitassistenz, der an dem Kurs teilgenommen hat, hat hier wichtige Informationen in leichter Sprache zusammengefasst.

Viele Menschen haben schon einmal
einen Erste Hilfe Kurs gemacht.
Doch auch sehr viele haben wieder
vergessen, was denn Erste Hilfe ist.

Nun, was war denn nochmal Erste Hilfe?
Erste Hilfe bedeutet, die Erstversorgung bei Unfällen zu leisten.
Das bedeutet, verletzte Menschen am Unfallort zu helfen.
Um den Menschen richtig zu helfen gibt es eine schrittweise Anleitung des Roten Kreuzes.

ErsthelferInnen übernehmen die Alarmierung, die Absicherung
der Unfallstelle und die Betreuung der Betroffenen.

Die Alarmierung bedeutet den Euro-Notruf 112 oder die Rettung direkt anzurufen unter 144.

Die Absicherung des Unfallortes bedeutet den Unfallort vor weiteren Unfällen zu schützen. Das kann durch Warndreiecke oder andere schützende Maßnahmen gemacht werden. Aber wichtig dabei ist es auch auf die eigene Gesundheit zu achten!

Und der letzte Schritt ist die Betreuung der betroffenen Person.
Das bedeutet, die Person, die den Unfall hatte, erst einmal aus der Gefahrenzone zu bringen.
Danach können noch lebensrettende Maßnahmen gemacht werden, falls die Rettung noch nicht da ist.

Lebensrettende Sofortmaßnahmen lernt Mensch im Erste Hilfe Kurs.
Diese sind zum Beispiel Beatmen, Herzmassagen oder die Benutzung eines Defibrillators.
Diese Maßnahmen sollten allerdings nur von geschulten Personen durchgeführt werden.
Zusätzlich ist die emotionale Unterstützung für Betroffene sehr wichtig.
Selbst wenn die betroffene Person keine körperlichen Schäden hat, kann der Unfall emotionale Schäden verursachen. Deshalb ist es auch wichtig zu schauen, dass es der betroffenen Person nicht nur körperlich gut geht.

Aufgelistet sieht die Reihenfolge folgendermaßen aus:
1. Notruf wählen
2. Unfallstelle sichern
3. Eigenschutz beachten
4. Betroffene aus Gefahrenstelle bergen.

Falls die Rettung noch nicht eingetroffen ist, für geschulte Menschen:
• lebensrettende Sofortmaßnahmen (Beatmen, Herzmassage, Defibrillation)
• stabile Seitenlage (falls die Person ohnmächtig ist)
• weitere Wundversorgung
• emotionale Unterstützung
• Zustand des Patienten stabilisieren

Schaut nicht weg, schaut hin und ruft in jedem Fall die Rettung!

Notrufnummern in Österreich
Euro-Notruf – einheitliche europäische Notrufnummer 112
Feuerwehrzentralen 122
Notrufnummer bei Gasgebrechen 128
Bergrettung 140
Ärztenotdienst 141
Telefonseelsorge 142
Rettungsdienst 144
Notrufdienst für Kinder und Jugendliche 147
Vergiftungszentrale 01 406 43 43
Gehörlosennotruf 0800/133 133

Ein Beitrag von Adrian Dittbrenner, Freizeitassistent bei integration wien

Online-Stammtisch der Freizeitassistenz

Wie viele LeserInnen wissen, veranstalten die Assistenz-Paare der Freizeitassistenz regelmäßig Stammtische. Dabei treffen wir uns immer abwechselnden in einem anderen Lokal zum Essen, Trinken, Plaudern und Spiele spielen. In den Zeiten von Pandemie und Lockdowns geht es natürlich nicht, da die ganzen Lokale zu sind und man sich sowieso nicht in großen Gruppen sammeln darf.

Dafür haben wir aber eine Lösung gefunden: den Online-Stammtisch.

Viele von uns haben sich in der letzten Zeit daran gewöhnt, mit Freunden oder Familie durch Videochat in Kontakt zu bleiben. Daher fiel der Einstieg ins Digitale den meisten nicht schwer. Beim ersten Stammtisch waren schon etwa 15 TeilnehmerInnen dabei. Angefangen haben wir mit der brennenden Frage: wie geht es uns? Da wir uns seit Wochen und Monaten nicht mehr gesehen haben, war es schön und spannend zu hören, wie die anderen es mit dem Lockdown und den Beschränkungen geschafft haben. Doch ging es den meisten gut, obwohl das Leben sich ein bisschen langweiliger anfühlt und der Kontakt mit anderen Menschen manchen von uns sehr fehlt.

Was den Online-Stammtisch auch spannend macht, ist, dass man einen Blick auf die Privatsphäre der anderen bekommt.

Man ist ja meistens in seinem eigenen Zimmer, umgeben von seinem sieben Sachen. Jeder von uns hat einen von seinen Lieblingssachen den anderen vorgestellt: die Alyssa hat einen Pfeil gezeigt, weil sie gerne Bogen schießen geht, die Tini hat ihren beliebten Pokal für den Sieg beim Schwimmcontest uns stolz präsentiert. Der Christian hatte eine Klingel, damit man Mahlzeiten läutet. Lustigerweise haben Michael und Julia unbewusst voneinander das gleiche Objekt gezeigt: beide finden Kakteen lieb, da man die so selten gießen muss.

Nach langem Plaudern haben wir uns mit einem ungeheuren Grinsen verabschiedet.

Aber davor haben wir noch den nächsten Stammtisch vereinbart, mit dem Thema „Freche Hüte“.

Dieser fand zwei Wochen später statt. Da haben sich auch viele TeilnehmerInnen eingefunden, mit den unterschiedlichsten Kopfbedeckungen, von einem Scheriffs Hut bis zu einem mechanisierten Truthahn. Zu diesem Stammtisch haben wir eine musikalische Begleitung von der begabten Musikerin namens Laura bekommen, die einen Walzer auf ihrer Steirischen Harmonika gespielt hat. Den restliche Abend haben wir dann geplaudert, und auch Pantomime und „Wer bin ich“ gespielt.

Diesmal hat es so lang gedauert, dass ich mich vor dem Ende Vertschüssen musste. Also, es scheint eine beliebte Veranstaltung sein, ich freue mich auf das nächsten Mal!

Ein Beitrag von Antti Kaikkonen, Freizeitassistent bei integration wien

Adventkranzbinden mit Vio und Ida – ein Video

Vio und Ida wollten eigentlich gerne gemeinsam mit anderen Freizeitassistenz-Paaren lernen, einen Adventkranz zu binden.

Doch dann kamen der erneute Lockdown sowie die Kontaktbeschränkungen dazwischen. So machten sich Ida und Vio zu zweit ans Werk. Sie waren sehr kreativ und produzierten sogar ein Video davon. Seid gespannt und lernt, hier könnt ihr das Video sehen:

Ein Videobericht von Ida Böttger, Freizeitassistentin bei integration wien