Zwei Buben sitzen gemeinsam an einem Tisch. Die Buben machen die Hausaufgabe. Auf dem Tisch befinden sich Materialien wie ein Buch, Bleistifte, Stifte, ein Federpenal und einen Bleistiftspitzer, die sie für die Erledigung der Hausaufgabe benötigen. Die Eltern dieser beiden Buben wirken bei der Initiativgruppe Nachmittags- und Ferienbetreuung mit. Diese Gruppe macht sich für eine inklusive Nachmittagsbetreuung und Ferienbetreuung für alle Kinder stark.

© Philipp Horak

Zwei Buben sitzen gemeinsam an einem Tisch. Die Buben machen die Hausaufgabe. Auf dem Tisch befinden sich Materialien wie ein Buch, Bleistifte, Stifte, ein Federpenal und einen Bleistiftspitzer, die sie für die Erledigung der Hausaufgabe benötigen. Die zwei Buben haben miteinander Spaß. Die Eltern dieser beiden Buben wirken bei der Initiativgruppe Nachmittags- und Ferienbetreuung mit. Diese Gruppe setzt sich für eine inklusive Nachmittagsbetreuung und Ferienbetreuung für alle Kinder ein.

© Philipp Horak

 

Ein Thema wird in den großen Schulreform-Debatten nie erwähnt: Die Nachmittags- und Ferienbetreuung für Kinder mit Behinderung an den Wiener Schulen ist - vor allem ab der Sekundarstufe I - völlig unzureichend.

Rein quantitativ gibt es zu wenige Plätze – vor allem nach der Volksschulzeit. Und die wenigen vorhandenen Plätze entsprechen oft nicht dem eigentlichen Bedarf (ungeeigneter Standort, falsches Angebot).

Wir, die Wiener Eltern-Initiative „Nachmittags- und Ferienbetreuung für Kinder mit Behinderung“, haben konkrete Fallbeispiele mit „Schul-Erfahrungen“ gesammelt. Diese realen Beispiele zeigen aus erster Hand die bestehenden Missstände auf:

  • Inklusion findet am Nachmittag und in den Ferien nicht statt!
  • Eltern müssen oft ihre Kinder bereits zu Mittag abholen. Die Praxis zeigt, dass häufig Frauen sogar ihren Job aufgeben müssen (geringeres Einkommen als der Mann) – mit allen Konsequenzen für Arbeitsleben und Pension.
  • Unzureichende Rahmenbedingungen wie Gruppengröße, fehlendes Personal, fehlende individuelle Unterstützung, z. B. Assistenz
  • Eltern werden in die Rolle von BittstellerInnen gedrängt.
  • Zum Teil werden Einzel- bzw. Insellösungen, die dann aber oft nur für ein Jahr gelten, mit Ausnahmeregelungen gefunden.

 

Wir fordern:

  • Ein gesetzlich verankertes und durchsetzbares Recht auf Nachmittags- und Ferienbetreuung.
  • Rascher Ausbau der Betreuungsplätze: Jedes Kind soll am Schulstandort auch am Nachmittag einen Platz bekommen, der dem Grundsatz von Inklusion entspricht. Entsprechende Rahmenbedingungen müssen bereitgestellt werden.

 

Im Frühling 2016 wurde die Initiativgruppe zum Thema Nachmittags- und Ferienbetreuung ins Leben gerufen. Regelmäßig treffen sich Eltern und tauschen sich aus, erarbeiten Material, führen Gespräche und vieles mehr.
Ergreifen auch Sie die Initiative, nehmen Sie mit uns Kontakt auf und werden Sie Teil der Gruppe. Unser Motto ist: „Gemeinsam sind wir stark!“ Wir freuen uns auf SIE.

Kontakt: Eltern-Initiative „Nachmittags- und Ferienbetreuung für Kinder mit Behinderung“

Herr Peter Jauernig, Telefon: 0699/19256534, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Herr Michael Kirisits, Telefon 0650/5530294, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Aktuell

Ein Piktogramm mit einem roten Ausrufzeichen, das sich in einem roten Kreis befindet. Dieses macht darauf aufmerksam, mit welchem Thema sich die Initiativgruppe zu "Nachmittags- und Ferienbetreuung für Eltern von Kindern mit Behinderung" aktuell beschäftigt.

Freizeitbetreuung, unser Recht?

„Wie geht es Ihnen und Ihrem Kind mit der Nachmittagsbetreuung?“ – „Ich kann nicht klagen.“ – „Oh doch, Sie können!“
Die Elterninitiative zum Thema Nachmittags- und Ferienbetreuung für Kinder mit Behinderung informiert und hilft Ihnen weiter, wie Sie zu Ihrem Recht auf einen Platz in der Nachmittagsbetreuung für Ihren Sohn oder Ihre Tochter kommen. Sie sind nicht alleine!!!

Eure Geschichten brauchen wir! Deshalb: Schreibt sie uns!

Wir sammeln weiterhin Geschichten. Hier ein Überblick der Geschichten, die uns schon berichtet worden sind. Wir ersuchen um Zusendung an Peter Jauernig per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Selbstverständlich wird jede Geschichte anonymisiert und vertraulich behandelt.

 

Material

Ein Piktogramm, auf dem ein Notizblock mit Stift zu sehen sind. Dieses symbolisiert das Material, das im Rahmen der Initiativgruppe von Eltern zum Thema Nachmittagsbetreuung und Ferienbetreuung für Kinder mit Behinderung laufend entwickelt wird und auf der Website zum Herunterladen bereitsteht.

Das bisher erarbeitete Material steht hier zum Herunterladen bereit:

 

Gespräche 

  • Gespräch mit dem Stadtrat für Bildung am 12. Februar 2019. Die Zusammenfassung des Gespräch finden Sie hier.
  • Gespräch mit Vertreter/innen aus dem Wiener Schul- und Freizeitbereich am 15. Februar 2017. Die Power Point Präsentation finden Sie hier

Stellungnahmen

  •  Nachmittags- und Ferienbetreuung fehlt im Entwurf des Bildungsreformgesetz 2017. Deshalb hat die Elterninitiativgruppe eine Stellungnahme zum Entwurf "Bildungsreformgesetz 2017 - Schulrecht" verfasst. Diese können Sie hier nachlesen.
  • Fehlende Nachmittagsbetreuung für Kinder mit Behinderung im Entwurf zum Wiener Schulgesetz. Die Nachmittagsbetreuung und ihr Recht darauf, vor allem für Kinder mit Sonderpädagogischem Förderbedarf, finden sich nicht im Entwurf zum Wiener Schulgesetz – WrSchG; Änderung. Die Elterninitiative hat auf die fehlende Nachmittagsbetreuung für Kinder mit Behinderung an Wiener Pflichtschulen in einer Stellungnahme hingewiesen.
  • Wieder kein klares Bekenntnis zur Inklusion. Stellungnahme zum Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Bildungsinvestitionsgesetz geändert wird. Hier finden Sie die Stellungnahme.

 

Termine

Ein Piktogramm, das ein Kalenderblatt zeigt. Auf dem Kalenderblatt steht der Begriff Termine. Dieses Piktogramm symbolisiert, dass regelmäßige Treffen der Initiativgruppe zum Thema Nachmittagsbetreuung und Ferienbetreuung für Eltern von Kindern mit Behinderung stattfinden. Zudem finden zweimal pro Jahr ein Erfahrungsaustausch zum Thema Inklusive Bildung – Bildung und Behinderung für Eltern statt.

Regelmäßige Treffen der Wiener Eltern-Initiativgruppe

Der volle Einsatz der Wiener Eltern-Initiativgruppe für das Thema „Nachmittags- und Ferienbetreuung für Kinder mit Behinderung“ geht mit dem Schuljahr 2020/21 selbstverständlich weiter.

 

Unser nächstes Treffen:

Wann: wird demnächst bekanntgegeben

Wo: integration wien, Tannhäuserplatz 2/1. Stock, 1150 Wien

 

 

Erfahrungsaustausch für Eltern zum Thema "Inklusive Bildung - Bildung und Behinderung"

Beim Erfahrungsaustausch zum Thema "Inklusive Bildung - Bildung und Behinderung" können Sie über Ihre Erfahrungen, Ängste, Sorgen und Probleme mit anderen Eltern sprechen. Während des Teffens wird Kinderbetreuung bereitgestellt.

 

Der nächste Erfahrungsaustausch zum Thema "Inklusive Bildung - Bildung und Behinderung" findet im Jahr 2021 statt. Infos hierzu folgen demnächst! 


 

 

integration wien

Tannhäuserplatz 2/1
1150 Wien
Telefon 01 / 789 26 42
Telefax 01 / 789 26 42 18
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.integrationwien.at/schule

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.