Für viele Kinder im Autismus-Spektrum ist der Schulalltag noch immer mit großen Barrieren verbunden. Ein aktueller Artikel in Die Presse zeigt, wie rasch Familien an Grenzen stoßen, wenn Verständnis, Ressourcen und verlässliche Unterstützung fehlen. Auch integration wien kommt im Beitrag zu Wort.
Petra Pinetz-Schmid, Leiterin der Beratungsstelle für (Vor-)Schulische Integration, macht deutlich, dass Inklusion kein freiwilliges Entgegenkommen ist, sondern ein Recht.
Kinder brauchen Beziehung, Struktur, Sicherheit und Teilhabe – gerade dann, wenn Situationen herausfordernd werden.
Ausschluss, Suspendierungen oder fehlende Betreuungsmöglichkeiten lösen keine Probleme. Sie können Scham und Stigmatisierung verstärken und Familien zusätzlich belasten.
Inklusion bedeutet, Barrieren zu erkennen und abzubauen.
Inklusion bedeutet, Kinder nicht als „Problem“ zu sehen.
Inklusion bedeutet, Teilhabe möglich zu machen – in Schule, Freizeit und Betreuung.
Der aktuelle Beitrag in Die Presse zeigt einmal mehr, worauf integration wien seit vielen Jahren hinweist: Kinder und Jugendliche mit Behinderungen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, ausreichende Ressourcen und ein klares Bekenntnis zu inklusiver Bildung.
„Inklusion darf nicht davon abhängen, ob einzelne Schulen oder Betreuungseinrichtungen gerade genügend Ressourcen haben. Kinder und Jugendliche mit Behinderungen haben ein Recht auf Zugehörigkeit, Bildung und Teilhabe – dieses Recht muss endlich verlässlich umgesetzt werden“, betont Yusra Aourik, Vorstandsmitglied von integration wien.
Hier geht es zum gesamten Beitrag in Die Presse: Autistische Kinder: Wenn die Schule Hürden aufstellt
Hier zum Online-Beitrag.
